TravelMate 6460 Nach Biosabschuss neu aufspielen

KawaJens

Neuer Benutzer
Hallo liebe Gemeinde,
ich habe da mal eine Interessante Lösung gefunden wenn mal beim Biosupdate was schief läuft (ist mir selber passiert). die Auskunft von ACER war und ist unseriös, deshalb habe ich mich selber schlau gemacht.
Nachdem ich mein Bios updaten wollte, mit Orginal Tool und Biosdatei von ACER, ist mein Laptop nicht mehr gegangen. Kennt ja jeder keine reaktion und Bildschirm schwarz. Ich habe alles so gemacht wie ACER es beschrieben hat, kein Stromausfall, kein Programm im Hintergrund laufen lassen. Es fing auch alles gut an, altes Bios gesichert neues Bios drauf, auf einmal bei Block 4 bleibt alles stehen und es geht garnichts mehr. Nach zirka einer Stunde habe ich dann Batterie und Stromkabel endfernt damit das Laptop abschaltet. Bei einen neuen versuch das Laptop hoch zu fahren ging nichts mehr und mir war bewußt das daß Bios abgeschoßen ist. Auf nachfragen bei ACER kam nach 2 Tagen nur ein E-Mail " das es wahrscheinlich ein Hardwarefehler ist und das Laptop eingeschickt werden muß" trotz meiner Fehlerbeschreibung. Ich dachte mir ich schau mal über Googl ob es andere Lösungen gibt und siehe da es haben noch mehr das selbe Problem gehabt und es gab auch Lösungen. Nun für alle die das Problem haben wie ich es hatte, es gibt eine Lösung die ich hier beschreiben möchte und nichts kostet.
Dazu muß ich aber noch sagen ich habe ein Laptop von ACER mit der Bezeichnung "TravelMate 6463WLMi" , denke aber das es bei der ganzen Serie TravelMate 6460 funktioniert da das Bios auch für die gesamte Serie ist.
Ihr braucht zum Biosrecovern ein USB-Floppylaufwerk (es geht nur mit einem USB-Floppylaufwerk, keine USB-Stick oder CD), eine Floppydisc, das Biostool von Phoenix "Crisisrecovery" tool (wer es nicht findet ein E-Mail an mich) und das Biosupdate von ACER für das Laptop.
1. Ihr nehmt die Disc und erstellt mit dem Phoenixtool eine Floppydisc
2. nehmt ihr das Biosupdate von Acer und entpackt es (nach dem endpacken seht ihr das auch ein winflashtool dabei ist, das braucht ihr nicht) ihr sucht die Datei mit der Endung **.ROM (ca. 1 MB groß)
3. kopiert Ihr die Datei auf die Floppydisc zu den 2 Dateien die schon drauf sind ( es müssen die Datei vorhanden sein MINIDOS und PHLASH16, dies wurden von dem Phoenixtool erstellt)
4. Ihr tut die kopierte Datei umbennen in BIOS.WPH
5. nach diesem Vorgang nehmt ihr das Floppylaufwerk und steckt es an den USB-Steckplatz von dem ACERlaptop ( nur an den USB-Steckplatz der rechts alleine neben dem CD/DVD-Laufwerk ist) dieser ging nur an meinen Laptop nach mehreren Versuchen an den anderen USB-Steckplätzen
6. Ihr drückt gleichzeitig die Tasten FN und ESC, haltet diese gedrückt und Schaltet das Laptop über die Powertaste ein, in der Regel leuchtet kurz die Kontrolllampe an der Festpaltte auf und die Lampen von Power leuchtet.
Dann werdet ihr hören wie das Floppylaufwerk das arbeiten anfängt da last ihr die FN unf ESC-Tasten los ( das Floppylaufwerk arbeitet und sonst passiert gar nichts ,kein Piepen oder anderer Ton)
7. Ihr last jetzt das Laptop arbeiten ( es hat den Anschein das nichts passiert aber es arbeitet wie mit Geisterhand) auf keinen Fall irgendetwas machen
8. nach ca. 3 Minuten schaltet das Laptop von selber ab ( daran zu sehen das alle Lampen aus sind und das Floppylaufwerk auch nichts mehr tut.
9. das Laptop ganz normal einschalten und siehe da es lebt wieder:D
Ich weise nochmals darauf hin das dies Vorgang nur mit Phoenixbios geht und ich ein Laptop von der Serie ACER TravelMate 6460 habe, ob es bei anderen Serien auch geht weiss ich nicht undn übernehme keine Verantwortung für Schäden
Was mich nur ärgert ist das ACER selber diese Infos ( die Tastenkombination und das Tool von Phoenix) zurückhält.
Warum das ganze Funktioniert liegt daran das jedes Bios einen Bereich hat der nicht gelöscht werden kann und da sind die Infos eingebrannt das nach der Tastenkombination FN-ESC uber den USB- Anschluß ein Floppylaufwerk erkannt wird.
Einmal mehr wird hier wieder deutlich das Acer mehr auf Gewinn orientiert ist als auf einen guten Service wo ich auch immer noch der Meinung bin das bei Ihrem flashtool was faul ist. Ich habe schon bei vielen Laptops ein Biosupdate gemacht und noch nie ist da was schief gelaufen.?(

LG KawaJens
 

volker1

bekannter Benutzer
AW: TravelMate 6460 nach biosabschuß neu aufspielen

Hallo und willkommen!
Das funktioniert (meist!) auch für alle anderen ACER, natürlich mit dem richtigen BIOS. Das ist ein sehr bekanntes Verfahren, welches öfter hier beschrieben wurde. Falsch ist, dass es immer funktioniert. Da Bios kann bei einem misslungenen Flash so zerschossen werden, dass nicht einmal die Powertaste das Gerät anschalten lässt. Den absolut geschützen Bereich des Bios gibt es bei diesen Bios-Versionen leider nicht. Es kommt auch keine grüne LED, o.ä.. In dem Fall kann man nur den Bioschip auslöten und extern flashen. Ich habe das schon bei Travelmate-Serie 6410 und 6460, sowie 6592 machen müssen. Nicht in jedem Fall klappt also die Crisis-Recovery-Methode. Du hattest Glück, dass er nicht gleich beim 1.Block abgestürzt ist und das Ansprechen der Einschaltroutine und der USB-Schnittstelle noch möglich war. Übrigens: Acer bietet auch selbst einen Flash-Service an. Der kostet um die 50€. Ich vermute mal, dass Du nicht gerade einen kompetenten Supportmitarbeiter am Telefon hattest. Sie geben ausserdem keine Auskunft zur Verwendung von "Fremdsoftware". Das macht aber kein Hersteller. Ist aber dennoch gut, dass Du die Vorgehensweise für Interessierte nochmals detailliert beschrieben hast.
 

KawaJens

Neuer Benutzer
AW: TravelMate 6460 nach biosabschuß neu aufspielen

Hallo aus München,

Hallo und willkommen!
Sie geben ausserdem keine Auskunft zur Verwendung von "Fremdsoftware". Das macht aber kein Hersteller. Ist aber dennoch gut, dass Du die Vorgehensweise für Interessierte nochmals detailliert beschrieben hast.

Öhm ich betrachte es nicht als Fremdsoftware wenn ACER von Phoenix das Bios benutzt und sicher auch von Phoenix die Chips brennen lässt.
Ich bin mir sicher wenn man das Laptop einschickt das Sie die selbe Software nutzen, ich glaube nicht das sich Acer die arbeit machen wird und die Chips erneuert, um sonst liest man nicht wie offt ACER dem Kunden mitteilt das Board zu erneuern. Sie werden es probieren mit dieser Medote oder ähnlich und wenn es der Fall ist wie Du sagst das es nicht immer klappt werden Sie das Board erneuern.
Es steht aber immer noch die Frage wieso das Bios abgeschossen ist und dies wohl kein Einzelfall ist. Ich denke immer noch das am Flashtool von Acer irgendetwas nicht stimmt. Da wäre es gut wenn sich Acer mal dazu äusern würde. Ich habe ja diese Frage auch an Acer gestellt.
Hmmm ich habe bestimmt schon bis cu 50 Rechner/Laptop das Bios upgedatet und dies war mein erster Biosabschuß.

LG
 

volker1

bekannter Benutzer
AW: TravelMate 6460 nach biosabschuß neu aufspielen

ACER verwendet nicht Crisis, sondern flasht über eine spezielle Hardware, die am Board angesteckt wird. Natürlich erneuern sie die Bios-Chips nicht. Einen TSOP-Chip auszulöten macht auch viel Arbeit (Pins extrem eng beieinander). Aber wozu auch? Man kann es aber als Privatperson tun, wenn man die Möglichkeit und Sachkenntnis hat. Ich habe allerdings auch das Gefühl, dass das Flashtool unter XP manchmal spinnt. Ich habe u.a. auch schon viele TM 6410/ 6460 geflasht und wenn es schief ging, war es immer unter XP. Seitdem mache ich das bei allen Notebooks nur noch unter Dos, oder W7. Da ist noch nie etwas passiert. ACER weisst allerdings auf das Risiko eines Flashs hin, wenn man auf deren Seite ein Bios herunterlädt. Ich denke, sie wissen warum. Übrigens kann es einen auch bei allen anderen Bios-Herstellern passieren.
 

mylinux

Neuer Benutzer
AW: TravelMate 6460 nach biosabschuß neu aufspielen

Hallo,

der Thread ist zwar schon älter aber ich überlege mein Travelmate 6463WLMi mit einem Bios Update zu flashen.

Grund dafür ist eine Speichererweiterung von 2 auf 4 GB, welche Laut Spezifikation OK sein soll und die Bios Version ist 1.04 - die letzte erhältliche lautet 3.04

Ein Windows flash kommt nicht in Frage ... weil ist kein Windows installiert (außer in einer Virtualbox - das geht jedoch gar nicht)

Leider erkennt das Bios 3,3 GB - mein Linux Mint 17.1 Mate 64 Bit zeigt in der Systemüberwachung sogar nur 2,9 GB.

Mit "dmidecode" als root lassen sich alle Daten auslesen, hier wird jedes Modul einzeln mit 2048 MB erkannt.

Entweder greift sich die ATI mobility X1300 up to 512 MB Hypermemory den Rest des Speichers ab oder es fehlt die Physikalische Adresserweiterung - das 64 Bit System kann jedenfalls mehr als 3,7 GB verwalten.

Aber hier noch die Frage: Das Bios Tool bei Acer im Service ist für Windoofs, das bedeutet Bootdiskette mit Dos bauen mit einem Flashtool und dem ROM drauf.
Welches Flashtool solle man verwenden?

Im Zip Archiv sind folgende Dateien enhalten:
mfc42.dll
msvcp60.dll
msvcrt.dll
PHLASH.INI
Phlash9X.vxd
PhlashLc.dll
PhlashNT.sys
ReadMe.txt
V304.ROM - Bios ROM
winhlp32.exe
WinPhlash.exe
WINPHLASH.HLP

Besten Dank.
Ist schon zu lange her, dass ich Bios geflasht habe ... da gab es noch Sockel 7 ...

Besten Dank.
Michael
alias mylinux
 

ralppp

Forum Feldwebel a.D.
AW: Nach Biosabschuss neu aufspielen

Ist es da nicht einfacher, du packst dir kurzfristig ein Windows (7) drauf, flashst das Notebook und nutzt es danach wie geplant?
 

volker1

bekannter Benutzer
AW: Nach Biosabschuss neu aufspielen

Man kann den 646X auch unter DOS flashen, wenn man den Aufwand scheut, Windows installieren zu müssen.
Wenn ich mich recht erinnere, liefen die 4GB auch mit dem letzten Bios bei der Serie 6410 und 6460 nicht richtig. 3GB waren dagegen kein Problem.
 
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