Windows 10 1703

Dieses Thema im Forum "Windows" wurde erstellt von e42b, 8. Juni 2017.

Schlagworte:
  1. #1 e42b, 8. Juni 2017
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juni 2017
    Hi Leute,

    Nach langer Abstinenz in diesem Forum möchte ich mich zurückmelden und das mit einem einem Lanzenbruch für Win10 1703 und vielleicht ein paar Tipps geben.
    Ich habe gestern und heute einen clean install von o.a. Version auf einem Rechner mit GIGABYTE 945GCM-S2L-Mainboard gemacht, das nun wirklich steinalt ist. Da auch die Peripherie des Kunden genauso steinalt ist und er nur 2GB RAM drauf hat, habe ich die 32-Bit-Version genommen.

    Der größte Teil der Installation lief durch wie Butter: Von der heruntergeladenen ISO gestartet, einen Win7-Home-Schlüssel von einem ausgemusterten Notebook eingegeben, gewartet, bis die grobe Schnüffelanfrage kam, alles abgewählt und ein lokales Benutzerkonto gewählt.
    Als ich nach dem Neustart in den Gerätemanager schaute, fand ich kein Ausrufezeichen. Die Installation hatte alle Treiber gesucht und gefunden, nur ein Gerät war gar nicht aufgeführt: Die FritzCard PCI, die fürs Faxen drin ist, wurde ignoriert. Die konnte ich aber unter Verwendung der Original-CD im Laufwerk und Installation der letzten Updates (für XP) ganz einfach installieren. Kein Gemecker, kein Kompatibilitätsmodus, installiert, fertig läuft.

    Ein wirkliches Problem hatte ich allerdings mit dem Laserjet 2200D, der zunächst nicht als Drucker erkannt wurde. Zudem las ich im Netz, dass der Einheits-PCL-5-Druckertreiber, den HP zur Verfügung stellt, keinen Duplex-Druck bietet. Ich habe also als erstes den alten (gehorteten) Win7-Treiber auf LPT1 installiert, damit der Treiber schon mal da ist. Es gab aber keinen USB-Port, den ich hätte zuweisen können. Hab dann den Gerätemanager mit den Umgebungsvariablen Devmgr_show_details=1 und Devmgr_show_nonpresent_devices=1 entfesselt und fand dann unter USB-Controller den HP Laserjet 2200. Flugs den Treiber mit dem entpackten Win7-Treiber aktualisiert, was schief ging, den es wurde kein Port gefunden. Wenn HP den Universaltreiber für Win10 freigibt, muss der einen funktionierenden Port generieren, also den genommen. Leider gab es den LJ 2200 nicht zur Auswahl. Egal, hab ich mir gedacht, du brauchst ja nur den Port, nimmst den 2300. Das ging. Anschließend hatte ich eine Einstelloberfläche in einer nordischen Sprache (vermutlich isländisch), aber der Drucker druckte mit Duplex.
    Nun denn, der Komödie dritter Teil begann damit, dass ich ganz normal über den Neuer Drucker-Dialog den Win7-Treiber in deutscher Sprache angestoßen habe. Als Anschluss habe ich den DOT4_001 vom Universaltreiber angegeben. Die Installation lief ohne Gemecker durch und der LJ 2200 wurde mit dem Zusatz (Kopie 1) eingerichtet.
    Jetzt gibt's also auch Duplex-Druck mit deutschen Treibereinstellungen, leider nur mit 600dpi. Wenn man sich mit der isländischen Oberfläche vergnügen mag, nimmt man den für den 2300 und druckt auch auf dem 2200 mit 1200dpi und Duplex.
    Und was ich noch nicht erwähnte: Die Kiste ist so schnell wie seit 10 Jahren nicht mehr.

    Ich hatte mir das auf dieser steinalten Hardware schwieriger vorgestellt. 1703 scheint wohl Hintertüren für Halbgebildete zu lassen. Das war bei 1511 und 1607 noch etwas anders. Da hieß es es "Der vorhandene Treiber ist neuer", obwohl gar kein Treiber installiert war.

    Nachdem ich drei Systeme habe, die das Update auf 1703 verweigern, werde ich demnächst wohl ein Inplace-Upgrade versuchen und schauen, was dabei herauskommt. Schamama. Demnächst mehr, wenn Interesse besteht.

    Abendgrüße
    E.
     
    Mc Stender gefällt das.
  2. Hi,

    ein erstes Update: Habe nun auch ein Inplace-Upgrade mit 1703 (x64) auf meinem kleinen Notebook (HP 650) gemacht.
    Weil ich las, dass der Windows Defender mithin ganz brauchbar sein soll, habe ich Avira Antivir vorher deinstalliert und werde erst einmal der generischen Lösung eine Chance geben. Da ich hier nur mit gespiegelten Arbeitsdaten werkele und das System mindestens einmal/Monat sichere, ist die Gefahr, Wichtiges zu verlieren, nicht sehr groß.
    Auch hier lief das Inplace-Upgrade ohne Gemecker durch. Von 256 installierten Programmen (darunter echte Exoten) blieben alle lauffähig erhalten.
    Zwei Auffälligkeiten hatte ich aber:
    1. Die Druckwarteschlange wurde nicht gestartet. Hierzu habe ich folgenden Thread (zu win8.1) gefunden: "https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/windows_7-hardware/fehler-1068/166dd339-dead-4e71-ba58-7f49457a7ca9". Der Tipp von Nadine hat auf Anhieb geholfen.
    2. Thunderbird war kaum noch zu bedienen, weil es ständig keine Einnahmen annahm. Im Ressourcenmanager habe ich dann gesehen, dass der Windows Defender jedesmal, wenn ich bei Thunderbird eine Aktion anforderte, die Aktivität sprunghaft erhöhte.
    Meine Vermutung war, dass jedesmal, wenn Thunderbird auf den Profilordner zugreifen will, er vom Defender blockiert wird und der letztere vorher einen Virencheck vornimmt. Da sich sehr viele Mails darin befinden, dauert das entsprechend lange.
    Da die Mails ohnehin schon beim Provider gecheckt werden, habe ich den Thunderbird-Profilordner (C:\Users\[User]\AppData\Roaming\Thunderbird\Profiles) im Windows Defender Security Center unter Ausnahmen eingetragen und siehe da: Thunderbird ist wieder verwendbar.

    Das war's in Kürze. Updates folgen, wenn es etwas upzudaten gibt.

    Abendgrüße
    E.